Eine ähnliche frühe Variante des Paddle fand seinen Ursprung in einer Form von Kleinfeldtennis in den USA vor 60 Jahren, dann auch Platformtennis genannt. Es wurde auf einer Holzkonstruktion in mindestens einem Meter Höhe gebaut, gegen den Bodenfrost. Zur Hauptsache als Ersatz für Tennis im Winter, bemühten sich damals Tennis-enthusiasten, eine neue Racket-Freiluftsportart zu entwickeln.
Später in den 70er Jahren erfand ein reicher Mexikaner das heute bekannte Paddle, das an den Stirnseiten mit Glas- oder Mauerwänden gespielt wird, ähnlich wie beim Squash, auf seinem eigenen Tennisplatz. Man bezog zum eigentlichen Tennisplatz einfach die Betonwände mit ein und konnte einfach nach Mauer-kontakt des Balles weiterspielen. Ein Freund des Mexikaners brachte die Grundidee mit nach Marbella und dort wurde Europas erster Paddle-Court errichtet, wie wir ihn in Spanien heute zu Hunderten sehen. Das Paddle wurde schon bald von ehemaligen Tennis- größen im Club von Marbella gespielt und wurde da- durch schnell bekannt und es dauerte nur einige Jahre bis in Madrid und anderen Metropolen Spaniens Paddle-Courts wie Pilze aus dem Boden sprossen.
Schon wenige Jahre danach wurde ein Verband gegründet, der die Förderung und Entwicklung des neuen Sportes durch Aufstellung von Spiel- und Wettkampfregeln überwachte. Es wurden Normen für Anlagen und Ausrüstung festgelegt.
Im Jahre 1991 wurde in Madrid der internationale Weltverband des "Padel" (im spanischen) oder "Paddle" (im angloamerikanischen) gegründet.
Es werden regelmäßig grosse nationale, in Spanien stattfindende Events organisiert (Opel-Padel-Tour oder jetzt Padel-Pro-Tour), sowie jährlich abwechselnd Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen, wo argentinische, brasilianische und spanische Spieler ihre derzeitige Dominanz immer wieder bestätigen.
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